Der Irre von Palenque in seiner fliegenden Kiste


Eine Bildanalyse von Pierluigi Peruzzi-Damasco über den Maya-König Pacal von Palenque

Kapitel 1

Die Zeichnung von Dr. A. Lhuiller und die Botschaft des Steinmetzes auf dem Grabdeckel

Die hervorragende Zeichnung von Lhuiller ist ja die Basis aller Dinge. Er war es ja - später mit Erich von Däniken - die Wahrheit ans Tageslicht gebracht hat. Kein anderer als er, hat mit seiner Zeichnung ein weltweites "Ah" und "Oh" erzeugt. Auch Erich von Däniken muss man danken, denn er hat diese Zeichnung ins richtige Licht gebracht.

Trotzdem muss ich eine kleine Beanstandung hervorbringen.

Auf der Grabplatte ist ganz klar ein Nasenschutz zu erkennen, wie ihn unsere Jagdpiloten tragen. Lhuiller hat wahrscheinlich angenommen, dass der Steinmetz etwas nicht richtig gemacht hat, und hat so die ganze Nase in seiner Zeichnung dargestellt. Diese Nase ist aber auf dem Grabstein unsichtbar unter der Sauerstoffzufuhr des Nasenschutzes versteckt.

Foto Nasenpartie foto nasenpartie astronaut von palenque     nasenpartie astronaut von palenque zeichnung lhuiller Zeichnung Nasenpartie


Um das besser zu erklären, müsst ihr den Nasenschutz von Jagdpiloten anschauen, dann erkennt ihr sofort die Einstimmigkeit mit der Grabplatte, und den kleinen, gutgemeinten Fehler von Lhuiller.

Kapitel 2

Die Fuss-Steuerung dieser primitiven Raumkapsel

Dank der hervorragende Zeichnung von Lhuiller ist die grafische Bearbeitung sehr einfach. Farblich kann man ja sehr vieles veranschaulichen.

Man sieht auf diesem Bild, wie der Raumfahrer mit den nackten Füssen an den Schubgasen "herumlenkt". Der nackte Wahnsinn also. Dieser Raumfahrer steuert eine Raumkapsel wie ein Rennfahrer, ohne jegliche elektronischen oder elektrotechnischen Hilfsmittel. Dass man aber zu dieser Zeit bereits einfache Elektronik hatte, deuten schon die Ohrhörer auf verschiedenen Steinplatten.
fusssteuerung des raumschiffes von palenque, raumfahrt, technik
Um das besser zu erklären, müsst ihr das Seitenleitwerk eines Flugzeuges studieren. Diese Schubumleitung hat die gleiche Wirkung. Was ich mit "lose Halterung" bezeichnet habe, könnten aber Stoppleisten für die andere Schub-Richtung sein.

Sehr schön abgebildet ist die ergonomische Fussabstützung. Sie hat auch noch einen Einstellriemen oder Einstellschraube.

foto fussstütze grabplatte fusstuetze zeichnung lhuiller

Kapitel 3

Der Anzug des Piloten

Auf dem Bild von Lhuiller erscheint der Pilot halbnackt. In Wirklichkeit - auf der Grabplatte - ist er recht gut vor Kälte mit einem Stretch-Anzug geschützt. Jedoch sind Hände und Füsse nackt, um sensibler mit der Steuerung umgehen zu können. Was meine Theorie der "primitiven Technik" untermauert.

    foto bekleidung des raumfahrers von palenque auf dem grabstein

Und nun wollen wir das ganze farblich darstellen:

zeichnung der bekleidung des raumfahrers farblich dargestellt


Kapitel 4

Allgemeine Übersicht der Raumkapsel von Palenque

Mit verschiedenen Farben kann man alles besser erklären. Die Fusssteuerung muss ja richtig abgestützt werden, sonst fällt sie auseinander. Dank dem langen Hebelarm (Fusslatte) lässt sich der kurze Schubumlenker (das Seitenleitwerk) exakt und mit der "Hebelkraft" regulieren.

Der einfache Sitz dürfte in diesem Fall zwar eine starke Behinderung darstellen, aber unmöglich ist es nicht.

Nicht zu vergessen, dass die bemannten "Raketen" unserer Zeit Beschleunigunsgwerten von ca. 60 m/s2 leisten. Diese kleine Kapsel dürfte aber wahrscheinlich mit maximal 15-20 m/s2 beschleunigen. Das würde diese scheinbar unmögliche Sitzstellung doch möglich machen.

Nun will ich mal erklären was ich genau sehe:

farbige darstellung pilot von palenque


Haltegriff mit Drehschalter (linke Hand)
Nun, wenn man mit den Füssen lenkt, und auf einem einfachen Sitz sitzt, dann muss man wirklich sich irgendwo festhalten. Vermutlich dient der Drehschalter im Haltegriff der linken Hand für die Schubregulierung.

Einstellknopf (rechte Hand) oder eventuell Schieberegler
Der kleine Regulierungsknopf den er gerade mit der rechten Hand benutzt könnte für das Funkgerät sein. Aber an der Handstellung sieht man eher einen Schieberegler, den er mit der flachen Hand nach vorne schiebt..

Regulierung des Sitzes
Sehr warscheinlich unten links am Sitz selbst. Ähnlich wie bei einem Strassenfahrzeug! Könnte aber auch etwas mit dem Triebwerk zu tun haben.

Fusssteuerung (mit beiden, nackten Füssen)
Man muss schon Gottverlassen sein, wenn man so steuert. Aber das ist hier EINDEUTIG und ohne jegliche Zweideutigkeit. Langer Hebelarm für die Füsse, kurzer Hebelarm für den Schubumlenker.
Schön ist jedoch die ergonomische Fussabstützung des linken Fusses. Hat sogar oben noch eine Einstellschraube.

Die bewegliche Halterung dieses Gestelles
Nun, wenn man die langen Hebelarmen anschaut, dann müssen diese ja irgendwo in der Mitte noch abgestützt werden. Sonst klappert das ganze Gestell auseinander. Diese Halterung muss aber auf 2 Ebenen funktionieren, da der Schub auch auf 2 Ebenen gesteuert werden muss. Sonst fliegt man ja nur nach links oder rechts.

Schluss dieses Kapitels
Wenn man nun das ganze Gestell anschaut, dann hat man das Gefühl vor einem Bastellobjekt zu stehen, dass in der Garage zusammengestellt worden ist. Ganz bestimmt nichts Ungewöhnliches oder gar Mystisches. Das einzig Hervorragende ist das Triebwerk. Wirklich einmalig. Kommt im nächsten Kapitel vor.

Kapitel 5
Das Triebwerk von Palenque

Das Triebwerk auf der Steinplatte des Sarkofages von Palenque stellt meiner Ansicht nach ein chemisch angetriebenes Triebwerk dar. Die Planstellung des Steinmetz ist sehr eindeutig. Vorgängige Begriffserklährung:

Mitnahmegewicht
Unter Mitnahmegewicht verstehe ich das nötige oder unnötige Gewicht, dass man zwangsläufig mitnehmen MUSS, um das Triebwerk zum laufen zu bringen.


Die Flüssigkeitstanks:
Zuerst analisieren wir den Unterschied zwischen einem superleichten Tank für flüssiges Brennstoff und eines sehr schweren Tank für Gas-Treibstoff.
Wie wir auf einem Bild aus meinem Garten erkennen können, ist ein Gastank sehr schwer gebaut und der Flüssigkeitstank ist leichterer Bauweise.
D.h., ist das Gasgewicht 12 kg, dann ist das Tank-Leergewicht, wegen seiner starken, schweren Wände, auch ca. 12 kg (je nach Gas-Druck natürlich).
Bei einem Tank für Flüssiges Treibstoff und bei einem Füll-Gewicht von 10 kg Flüssigkeit, brauchen wir nur noch etwa 0.5 kg Tank-Leergewicht, da der Flüssigkeitstank dünne, leicht biegsame Wände hat.

Wenn man dann in dieser Rechnung mit einbezieht dass wir 2 Arten von Treibstoffen mitnehmen müssen, um sie dann in der Brennkammer zu vermischen, dann verdoppelt sich dieses Gewicht.

tank

Vorerst ein altes Foto der Grabplatte.

foto triebwerk grabstein

Hier sieht man eindeutig die 2 "Benzinkanister" die als Tanks dienen sollen. Die Genialität dieses Triebwerkes beruht aber auf dem Prinzip des möglichst tiefen Brennkammerdruck und den parallelen Schub. Unsere heutigen Triebwerke haben einen Wirkungsgrad von ca. 30 %, aber dieses Triebwerk zeigt einen Wirkungsgrad von über 90 %!

Die heutigen Triebwerken:
von barun triebwerk © 1967, by Mondo Verlag A.-G. Lausanne

Wenn man das obige Foto der Steinplatte mit den aktuellen Triebwerksschema vergleicht, dann merkt man, dass man fast nichts gemeinsam hat. Das einzig Gemeinsames ist die chemische Verbrennung zweier Treibstoffe. Das Triebwerk von Palenque ist somit ganz klar NICHT ein herkömmliches Triebwerk. Somit müssen wir uns von der heutigen Raketentechnik distanzieren.

vektoren der schubgase

Wie man auf dieser Skizze sieht, verlassen die Schubgase des Palenque-Triebwerkes die Schubdüsen parallel. D.h. die vektorielle Schubkraft verläuft - im Gegensatz zu unseren Raketen-Triebwerken - fast 100%ig in die richtige Richtung.

Das bedeutet zwangsläufig, dass wir mit viel, viel weniger Schub auskommen können und das Mitnahmegewicht der Treibstoffe nochmals gesenkt werden kann. Diese Maschine ist zwar auch chemisch angetrieben aber unter komplett anderen Voraussetzungen konzipiert worden.

  • geringer, langdauernder Schub
  • geringer Druck in der Brennkammer
  • relativ tiefe Temperatur in der Brennkammer
  • sehr leichtes, spartanisch eingerichtete Raumkapsel
Natürlich alles im Verhältnis zu unseren heutigen vonbraunschen Triebwerken.


Andere, klare Nachteile der heutigen Raketen-Technik sind:

  • Der starke Druck in der Brennkammer ist ein Hinternis in der Treibstoffzufuhr. Das bedingt sehr starke Turbinen-Pumpen die als Mitnahmegewicht nicht unbedingt von Interesse sind.
  • Zum Teil wird der starke Druck in Hitze umgewandelt und geht so als "Stossdruck" nach vorne verloren. Das bedingt ein noch grösseres Kühlsystem, den man mitnehmen muss (Mitnahmegewicht).
  • Zudem entwickelt ein mit Gas angetriebenes Triebwerk sehr viel Hitze. Diese muss durch ein schwereres Kühlungsystem abgebaut werden. Dieses Kühlaggregat ist ein weiteres, unnötige Mitnahmegewicht, und den wollen wir auch nicht mitnehmen.
  • Der starke Druck in der Brennkammer bedingt sehr starke und schwere Wände der Brennkammer die dem Druck standhalten. Auch dieses Gewicht muss mitgenommen werden.
All diese unnötigen Vorrichtungen muss man mitnehmen. Anders beim Palenque-Triebwerk.

Kapitel 6

Details zum Triebwerk von Palenque

Zuerst ein Grundschema wie ich das sehe:

schema des tribwerkes von palenque

Die obigen Schemas zeigen das effektive Triebwerk von Palenque. Das untere Schema hingegen, so wie ich es genauer betrachte:

schema definitiv des triebwerkes


  1. Der flüssige Treibstoff fliesst vom Tank, durch L1, direkt in die Kolbenpumpe.
  2. In der Kolbenpumpe wird die Flüssigkeit unter Druck gesetzt. 60-120 bar sollten genügen.
  3. Danach wird der Treibstoff (unter Druck) durch L2 in den Verdampferräume gepumpt. Diese befinden sich auf der Hauptplatte der Brennkammer und verdampfen durch die Hitze des Triebwerkes.
  4. Zugleich kühlt die Verdampfung die Hauptplatte!
  5. Beim Verdampfen sollte ein Dampf-Druck in der Verdampferkammer von 8-10 kg/cm2 entstehend. Dies ist zu wenig um "nach Hinten los zu gehen" und ist genug um in der Brennkammer zu gelangen.
  6. In der Brennkammer selbst sollte ein dauerhafter Druck von 4 - 6 kg/cm2 "nach oben" entstehen. Schwer zu bewerkstelligen, da unten alles offen ist.
  7. Da durch die parallelen Auslass-Düsenzilynder der Druck nach unten nicht nach allen Seiten entweichen kann, sollte ein genügender Druck auf der Platte möglich sein.

Und nun rechnen wir:

40 cm soll die Öffnung unten am Triebwerk sein und somit ist es nach oben gesehen ein Kreis von 40 cm, der den Druck auf der Platte erzeugt. Das ergibt ca. 1250 cm2. Wenn man darauf stetig mit 4 kg/cm2 stösst, dann ergibt dies ein Gesammtdruck von 5000 kg! (Natürlich bei einem unrealistischen Wirkungsgrad von 100%).

Volle Formel: 20cm x 20cm x Pi x 4kg/cm2 = 5'000 kg

Bereits mit 3000 kg Schub sollte dieses Raumschiffchen nach oben schnellen!



Kapitel 7 - Schlusswort

palenque zusammenfassung

Statt Raumschiff müsste man hier schon von Raumgummiboot reden.

Und nun möchte ich hiermit meine Theorie zum "Irre von Palenque" beenden. Ciao a tutti!


Suche Sponsoren für mein Projekt:
das Nachbauen des Triebwerkes


Ich werde dieses rein chemische Triebwerk früher oder später auf jeden Fall nachbauen.

Nun suche ich Sponsoren oder Freunde, die mir dabei helfen sollten. Diese sollten auch auf dem Boden der Realität sein, und bleiben. D.h. ausser ein chemisches Triebwerk ist hier nichts aussergewöhnliches zu finden.

Das Ausergewöhnliche dürfte nur die chemische und physikalische Funktionsweise sein. Dieses Triebwerk, das behaupte ich nun mal, dürfte ein höheres Wirkungsgrad bei viel weniger Schub als die heutigen Triebwerke haben.

Haben sie Interesse daran? Dann finden Sie mich hier: P. Peruzzi



© 2007 Pierluigi Peruzzi-Damasco - last update 27.02.2010
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